Bürovermietungsmarkt
Frankfurt: Durchschnittlicher Mietpreis im ersten Quartal 2009 um mehr als 15
Prozent auf 16,50 EUR gesunken
- Leerstand
von rund 1.760.000 qm bei Leerstandsquote von 15,17
Prozent
- Prognose
für 2009: Büroflächenumsatz von 350.000 – 400.000 qm
Frankfurt,
15. April 2009 – Die Gesamtvermietungsleistung im ersten Quartal 2009 in
Frankfurt beträgt rund 135.500 qm Bürofläche. Der Vorjahresvergleichswert betrug
ca. 98.000 qm (Gesamtjahr 2008: ca. 498.000 qm). Hierdurch ergibt sich eine
rechnerische Steigerung zum Vorjahreswert von 38,26 Prozent. Es ist jedoch zu
berücksichtigen, dass die Anmietung der Deutschen Bahn im Objekt "SilverTower"
und im ehemaligen Vorstandsgebäude der Dresdner Bank (zusammen rund 72.000 qm)
mit 53,13 Prozent in das Quartalsergebnis mit einfließt. Die Anmietung der
Deutschen Bahn aus der Vermietungsleistung Q1-2009 ausgeklammert, ergibt einen
Rückgang der Vermietungsleistung zum Vorjahreswert von 35,20 Prozent auf rund
63.500 qm. Ein solch großer Deal muss aufgrund der Größe und Einmaligkeit als
"Ausreißer" bezeichnet werden. Martin Angersbach, Head of Office Letting NAI
apollo Frankfurt: „Es erfolgt keine Absorption von Büroflächen, da man hier aus
verschiedenen Objekten die Mitarbeiter zusammenziehen wird. Dies bedeutet, dass
in anderen Objekten entsprechender Leerstand entsteht und kein Wachstum
realisiert wird.“
Der durchschnittliche Mietpreis beträgt 16,50 EUR/ qm
und ist somit um 15,38 Prozent zurückgegangen. Der Spitzenmietpreis ist um ca.
3,95 Prozent auf 36,50 EUR/ qm gesunken.
Am Ende des ersten Quartals 2009
lässt sich im Frankfurter Stadtgebiet inklusive Eschborn und Offenbach-Kaiserlei
(Frankfurter gif-Gebiet) ein Leerstand von ca. 1.760.000 qm verzeichnen. Bei
einem Gesamtbestand von ca. 11.600.000 qm ergibt sich daher eine Leerstandsquote
von ca. 15,17 Prozent. "Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass rund 15-20
Prozent des Leerstandes so genannte 'unvermietbare Flächen' sind", sagt Martin
Angersbach. "Diese müssten entweder abgerissen oder kernsaniert werden, bzw.
einer anderen Nutzung wie beispielsweise Wohnen oder Hotel zugeführt
werden."
Nicht zuletzt getrieben durch die Finanz- und Wirtschaftskrise,
geht NAI apollo in seiner Prognose für 2009 von einem Büroflächenumsatz von ca.
350.000 - 400.000 qm im Frankfurter gif-Gebiet aus, was einem Rückgang von ca.
24,70 Prozent entspräche.
Über
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NAI
apollo ist eine unabhängige Immobilienberatungsgruppe mit Hauptsitz in Frankfurt
a.M. und ist der Partner des weltweit größten Netzwerkes inhabergeführter
Immobilienunternehmen NAI Global für den gesamten deutschen Markt. Zu den Kunden
von NAI Global gehören u.a. die Fortune 1000 Firmen und Institutionen, die
gemeinsam von allen Partnerbüros betreut werden. Bei NAI apollo bieten
Unternehmerpersönlichkeiten, Experten und ihre Mitarbeiterteams Mietern,
Investoren und institutionellen Anlegern fundierte Expertise in den Bereichen
Beratung & Vermittlung, Investment, Valuation, Research sowie Asset
Management, Property Management und Baumanagement an. Zum Wissensportfolio
zählen die Segmente Industrie-, Gewerbe-, Büro-, Wohn-, Einzelhandel- und
Sonderimmobilien. Individuelle Bewertungs-, Markt- und Standortanalysen für
regionale, nationale und internationale Kunden werden
maßgeschneidert.
Mit Hauptsitz in Princeton, New Jersey, verwaltet NAI
Global ein Netzwerk von 5.000 Mitarbeitern in gewerblichen Immobilienfirmen,
verfügt über 325 Niederlassungen in mehr als 55 Ländern und schließt jährlich
Transaktionen im Wert von mehr als $45 Mrd. ab. NAI Global nimmt weltweit unter
allen inhabergeführten Netzwerken den ersten Platz ein (Stand 8/08) und im
aktuellen Lipsey's Top 25 Real Estate Brands erzielt die Marke Rang 4. Seit 1978
haben die Kunden von NAI Global ihre Geschäfte auf der Stärke des anwachsenden
NAI-Netzwerks ausgebaut. Die umfangreichen Dienste von NAI Global schließen die
Immobilienberatung von Unternehmen, den Handel und das Vermieten von Immobilien,
die Verwaltung von Grundstücken und Anlagen, Immobilieninvestment und
Kapitalmarktdienste, Due Diligence, Beratung für globale Versorgungsketten und
damit verbundene Beratungsdienste ein.
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