Neuigkeiten für Sie

Wissen, was los ist – gerne informieren wir Sie hier über Neuigkeiten aus der Immobilienwirtschaft und über unser Unternehmen.

Deutscher Wohnungsmarkt unverändert in Hochphase

Erlangen, 06.03.2019

Der Markt für Wohnimmobilien in Deutschland befindet sich unverändert in einer Hochphase. Obwohl in den vergangenen Jahren die Zahl der Baufertigstellungen insbesondere in den großen Metropolen kontinuierlich gewachsen ist, kann der Bedarf an neuem Wohnraum in einem Großteil der deutschen Kommunen nicht gedeckt werden. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen (Wirtschaftswachstum, Zuwanderung, Trend zu Einzel- haushalten) ist daher für die nächsten Jahre mit keiner grundsätzlichen Entspannung am Markt für Wohnimmobilien zu rechnen.

Das ist das Fazit des dritten Wohnungsmarktberichts, den die ZBI Immobilien Gruppe zusammen mit der apollo valuation & research GmbH – Partner der NAI apollo group veröffentlichte. Ziel der Studie ist neben der Schaffung eines generellen Überblicks zum deutschen Wohnungsmarkt die Darstellung der Miet- und Kaufpreisentwicklungen in verschiedenen deutschen Städten unterschiedlicher Größe, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen. Hierüber können Standorte ermittelt werden, die aufgrund der Marktsituation und der Marktentwicklung noch erkennbare Miet- und Preispotenziale aufweisen. „Wir sehen dabei insbesondere in den sogenannten B- bis D-Standorten noch erhebliche Chancen, sagt Thomas Wirtz (FRICS), Vorstand der ZBI Immobilien AG. „Bis auf wenige Ausnahmen weisen alle untersuchten Standorte interessante Investitionsmöglichkeiten auf.“

Das ungebrochene Interesse der Investoren zeigt sich auch an weiter hohen Umsätzen auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt. „Der Transaktionsmarkt für Wohnportfolios in Deutschland schloss das Jahr 2018 mit einem Umsatz von 18,6 Milliarden Euro ab und realisierte damit das zweitbeste je von uns erfasste Ergebnis“, so Stefan Mergen, Geschäftsführender Gesellschafter der apollo valuation & research GmbH. Das zeigt eindrucksvoll das weiterhin große Interesse an Investitionen in deutsche Wohnimmobilien, sowohl von internationaler als auch von nationaler Seite. Der räumliche Fokus liegt auf den deutschen A-Standorten. B-, C- und D-Standorte werden aber als Alternativstandorte immer begehrter.

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Wohnungsmärkte der sieben A-Standorte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt a.M., Stuttgart und Düsseldorf sowie von 50 Städten ohne Metropolcharakter (klassifiziert in sechs B-Standorte, 15 C-Standorte und 29 D-Standorte) analysiert. Alle B- und C-Standorte sowie ein großer Teil der D-Städte folgen dem Trend der Top- Märkte, mit einem steigenden Ungleichgewicht zwischen Wohnraumnachfrage und Angebot.

 „Vor allem die Steigerung der Bevölkerungs- und Haushaltszahlen setzt die lokalen Wohnungsmärkte immer stärker unter Druck. Hinzu kommen Veränderungen der Nachfragestruktur, wodurch auch zukünftig die Wohnraumnachfrage hoch bleibt“, so Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei der apollo valuation & research GmbH. Laut Angaben der jeweiligen Statistischen Landesämter lag der Anstieg der Einwohnerzahl im Zeitraum von 2016 bis 2017 im ungewichteten Durchschnitt der sieben Top-Städte bei 0,7 %. In den sechs B-Standorten sowie in den 15 C-Standorten stieg die Einwohnerzahl im Schnitt um 0,6 %. Bei den 29 D-Standorten lag das Wachstum bei 0,4 %.

 Angebotsseitig verstärkten sich in den vergangenen Jahren die Bestrebungen, ein entsprechendes Wohnraumangebot bereitzustellen. So lag in den betrachteten sieben A-Städten das Plus der Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2017 (durch Neu- und Umbau im Wohn- und Nichtwohnbau) gegenüber dem Jahr 2012 bei 82,7 %. Dennoch bleiben die Neubauaktivitäten weiterhin hinter dem Bedarf zurück. Dies ist in nahezu nicht mehr vorhandenen Leerständen erkennbar. Auch die untersuchten B- und C-Städte zeigen einen zum Teil bereits kritisch niedrigen Leerstand. In den D- Standorten ist das freie Wohnraumangebot zwar noch größer,  welches in der Mehrzahl aber ebenfalls abnimmt.

 Diese Entwicklungen spiegeln sich in den Miet- und Kaufpreisentwicklungen für Wohnraum wieder. Die höchsten Mieten und Preise werden unverändert in den A-Märkten erzielt. Bei den letztjährigen Veränderungen weist eine Vielzahl der Städte unterhalb der Metropolen aber mittlerweile eine höhere Steigerungsquote auf. „Es zeigt sich, dass auch in Städten ohne Metropolcharakter attraktive Investitionen möglich sind. Entscheidend für den letztlichen Erfolg sind hier genaue Kenntnisse der Situation vor Ort sowie eine sorgfältige Auswahl und Bewertung der Objekte“, resümiert Dirk Meißner, Vorstandsvorsitzender der ZBI Fondsmanagement AG.

 

Weiterlesen …

NAI apollo vermittelt 800 Quadratmeter im Frankfurter Westendcarree

Frankfurt am Main, 28. Februar 2019 – NAI apollo hat im Rahmen eines Beratungsmandates seitens des Philippinischen Generalonsulates rund 800 Quadratmeter im Westendcarree vermittelt. Nach der Botschaft in Berlin und zwei weiteren Honorarkonsulaten in Deutschland ist der Standort Frankfurt die erste eigene Konsularische Vertretung in der Bundesrepublik. Für den Fonds, in dessen Eigentum sich das Westendcarree befindet, waren InfraredCapital Partners Ltd. aus Uk sowie Oceans & Company aus Frankfurt beratend tätig.

 

Weiterlesen …

NAI apollo: A.I.F. Atlantic Integrated Freight mietet 500 Quadratmeter Büro im Prime Parc Raunheim

Frankfurt am Main, 22. Februar 2019 – A.I.F. Atlantic Integrated Freight, ein globaler Dienstleister im Bereich Frachthandling, mietet 500 Quadratmeter Bürofläche zuzüglich Stellplätzen im Prime Parc Raunheim in direkter Nachbarschaft zum Frankfurter Flughafen. Vermieter ist Deka Immobilien. NAI apollo hat den Mieter bei der Anmietung der Flächen beraten.

Weiterlesen …

NAI apollo vermittelt Autohaus und Grundstück in Maintal

Frankfurt am Main, 14. Februar 2019 – NAI apollo hat im Auftrag des Verkäufers ein Autohaus in Maintal mit einer Nutzfläche von rund 4.900 Quadratmetern inklusive eines circa 11.000 Quadratmeter großen Grundstücks an eine Privatperson vermittelt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Liegenschaft befindet sich in der Honeywellstraße 1-3 / Otto-Hahn-Straße 1.

Weiterlesen …

Martin Höppler wird Prokurist der NAI apollo group

Frankfurt am Main, 11. Februar 2019 – Martin Höppler ist seit Jahresbeginn Prokurist der NAI apollo. Höppler ist bereits seit rund 18 Jahren bei NAI apollo und derzeit als Asscoiate Director Office Letting für die Vermietungsaktivitäten im Bürosegment zuständig.

„Martin ist ein höchst loyaler, gewinnbringender und zuverlässiger Mitarbeiter der NAI apollo. Sein unermüdliches Engagement für unsere Kunden überzeugt alle Partner unserer Gruppe. Wir freuen uns sehr, dass er nun als Prokurist noch mehr Verantwortung übernimmt und seine Karriere innerhalb der NAI-Familie fortsetzt“, erklärt Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo.

Weiterlesen …

NAI apollo gewinnt Christian Dörner als Director Office Letting, Radomir Vasilijevic wird Director Investment

Frankfurt am Main, 18. Januar 2019 – Christian Dörner ist seit dem 15. Januar Director Office Letting bei NAI apollo. In dieser Funktion ist er Teamleiter der Büro- und Retail-Vermietung des Unternehmens. Der 47-Jährige kommt von CBRE, wo er zuletzt als Senior Director im Advisory & Transaction Services Team für die Betreuung von nationalen und internationalen Großkunden zuständig war. Dörner ist seit 20 Jahren in der Immobilienwirtschaft tätig. „Mit Christian Dörner gewinnt NAI apollo einen absoluten Experten für unser Geschäftsfeld Büro- und Retail-Vermietungen. In einem aus Mieter- und Eigentümersicht immer schwierigeren Umfeld kann er auf seine breite Erfahrung mit nationalen und internationalen Kunden zurückgreifen. Christian ist eine deutliche Verstärkung für uns und ein weiterer Wettbewerbsvorteil für unser Unternehmen“, sagt Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo.

„Flächensuche und -management gestalten sich für mittelständische Unternehmen immer schwieriger. Insbesondere in den angespannten Märkten und besonders nachgefragten Lagen gehen die Möglichkeiten immer weiter zurück. Das kann zu Problemen in der Unternehmensentwicklung führen. Wir stehen als Partner und Berater aber zur Seite, um das bestmögliche Ergebnis gemeinsam zu erzielen“, sagt Christian Dörner, neuer Director of Office Letting bei NAI apollo.

Radomir Vasilijevic (43), der seit 20 Jahren im Frankfurter Bürovermietungsmarkt arbeitet und zuvor 7 Jahre als Director Office Letting bei NAI apollo tätig war, übernimmt ab sofort als Partner und Director Investment bei NAI apollo eine neue Kernaufgabe. „Das Investmentgeschäft nimmt eine entscheidende Rolle in unserem Beratungsalltag ein. Nachdem Radomir Vasilijevic bereits zahlreiche Erfolge mit seinem Team in der Vermietung erzielen konnte, freuen wir uns, dass er nun tatkräftig die Investmentberatung für professionelle und semiprofessionelle Anleger vorantreiben wird. Er verfügt über eine enorme Marktkenntnis insbesondere in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Da kennt Rado jedes Objekt und jede Fläche“, sagt Wende. „NAI apollo verfolgt eine klare Wachstumsstrategie in mehreren Sektoren, um unseren Kunden ein passendes Angebot bieten zu können. Ich freue mich, im nächsten Schritt mein gesamtes Augenmerk auf den Investmentbereich legen zu dürfen. Immobilieninvestments sind zu einem entscheidenden Bestandteil der Portfolios nationaler und internationaler Anleger geworden“, sagt Radomir Vasilijevic, Partner und Director Investment bei NAI apollo zu seiner neuen Aufgabe.

Weiterlesen …

NAI apollo: Lager- und Logistikflächenmarkt im Rhein-Main-Gebiet überschreitet die 700.000 Quadratmeter - Umsatzmarke

Frankfurt am Main, 16.01.2019 – Der Markt für Lager- und Logistikflächen im Rhein-Main-Gebiet beendet das Jahr 2018 mit dem drittbesten jemals erreichten Umsatzresultat. Insgesamt rund 741.000 Quadratmeter Logistik- und Lagerflächen wurden nach Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo – Partner der NAI apollo group – im gerade abgelaufenen Jahr durch Vermietungen und Eigennutzer umgesetzt. Damit ist nach den Jahren 2014 und 2017 nun zum dritten Mal die Marke von 700.000 Quadratmetern überschritten worden. Der 10-Jahresdurchschnitt steigt hierdurch um 34.000 auf nun 586.000 Quadratmeter. „Die starken Umsatzzahlen belegen erneut die Bedeutung des Rhein-Main-Gebiets als zentralen Logistikstandort für Deutschland und Europa“, sagt Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo.

Drittbestes Umsatzergebnis nach 2017 und 2014

„2018 kratzte der Umsatz an den Rekordergebnissen der Jahre 2017 und 2014“, so Dr. Konrad Kanzler, Head of Research der NAI apollo group. 2014 wurden insgesamt 753.000 Quadratmeter umgesetzt, 2017 waren es 769.000 Quadratmeter. Ein steigender Flächenbedarf sowohl seitens Logistikdienstleistern als auch des Handels vor allem infolge des boomenden E-Commerce haben die Bedeutung der Logistikmärkte in den letzten Jahren deutlich wachsen lassen. „Während der Fünfjahresumsatz auf dem Logistikmarkt im Rhein-Main-Gebiet zwischen 2014 und 2018 im Schnitt bei rund 705.000 Quadratmetern pro Jahr lag, waren es in den fünf Jahren zuvor noch 467.000 Quadratmeter jährlich. Das ist eine Steigerung von über 50 Prozent“, erläutert Kanzler.

Im Gesamtjahresblick 2018 schnitt die zweite Jahreshälfte stärker ab. „Die ersten sechs Monate verliefen mit 322.000 Quadratmetern eher durchschnittlich. In der zweiten Jahreshälfte wurden demgegenüber 419.000 Quadratmeter umgesetzt“, so Michael Weyrauch, Head of Industrial Letting and Transaction bei NAI apollo. Das vierte Quartal trägt hierzu 194.000 Quadratmeter bei, womit es das zweitstärkste im Jahresverlauf ist.

Großabschlüsse für mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes verantwortlich

Das zweite Halbjahr 2018 war dabei vor allem durch einen höheren Umsatz an großflächigen Hallen geprägt. So steigerte sich das Segment der Großabschlüsse über 10.000 Quadratmetern von acht Deals mit zusammen 151.000 Quadratmetern in den ersten sechs Monaten auf zehn Abschlüsse mit 274.000 Quadratmetern in der zweiten Jahreshälfte. „Für das Gesamtjahr 2018 summiert sich der Umsatz im großflächigen Segment auf rund 425.000 Quadratmeter, was einem Marktanteil von 57,4 Prozent entspricht“, so Weyrauch. „Damit wird fast das Niveau des Rekordvorjahres erreicht“ (445.000 Quadratmeter bzw. Marktanteil von 57,9 Prozent). Die größten Abschlüsse des Jahres erfolgten durch verschiedene Logistikunternehmen. Der Top-Deal war die Anmietung von ID Logistics über 40.000 Quadratmeter in Hammersbach, gefolgt von den Abschlüssen des Logistikdienstleisters RWL über 39.000 Quadratmeter in Trebur sowie von Seifert Logistics in Bürstadt über 35.000 Quadratmeter. Mit der Anmietung von 32.500 Quadratmetern im M-Port³ auf dem Mönchhofareal in Kelsterbach belegt Rewe als erstes Handelsunternehmen im Ranking die vierte Position.

Weiter steigende Marktbedeutung von Projektentwicklungen

Alle genannten Abschlüsse fanden in bzw. über Projektentwicklungen statt. Insgesamt fokussieren sich die Marktaktivitäten vor allem im großflächigen Segment auf den Neubau. So handelt es sich bei zwölf der 18 Abschlüsse im Segment größer 10.000 Quadratmeter um Anmietungen in aktuellen Neubauvorhaben oder um Eigennutzerprojekte. Insgesamt summiert sich der Umsatzanteil von Projektentwicklungen im Berichtsjahr 2018 auf 51,7 Prozent bzw. auf 382.000 Quadratmeter, verteilt auf 298.000 Quadratmeter durch Projektanmietungen und 84.000 Quadratmeter durch Eigennutzerprojekte. „Sowohl der absolute Umsatz als auch der Umsatzanteil übersteigen die Vorjahreswerte. Dadurch wird die große und weiter wachsende Marktbedeutung des Neubausegments nochmals unterstrichen“, ergänzt Weyrauch.

Transport-, Lager- und Logistikunternehmen mit Abstand größter Flächennachfrager

Größter Flächennachfrager ist die Branche der Transport-, Lager- und Logistikunternehmen mit einem Umsatzanteil von 61,0 Prozent (452.000 Quadratmeter) gefolgt vom Handel mit 17,4 Prozent (129.000 Quadratmetern) sowie den Industrie- und Gewerbeunternehmen mit 10,5 Prozent (78.000 Quadratmetern). Diese Reihenfolge entspricht der aus den Vorjahren. „Neu ist der große Abstand der Transport-, Lager- und Logistikbranche auf die folgenden Unternehmensgruppen. Auch dies basiert wiederum im hohen Maße auf entsprechenden Marktaktivitäten von Logistikdienstleistern im großflächigen Segment“, so Kanzler.

Räumlich konzentrieren sich die Marktaktivitäten wie in den Vorjahren auf den Süden des Rhein-Main-Gebiets. Der süd-westliche Teilmarkt, zwischen dem Main und den Bundesautobahnen A5 und A63 gelegen, nimmt hierbei mit einem Umsatzanteil von 59,4 Prozent bzw. rund 440.000 Quadratmetern weiterhin eine dominierende Stellung ein. Es folgt der Süd-Osten mit ca. 109.000 Quadratmetern.

Für 2019 weiterhin hohe Marktaktivitäten erwartet

Für das Jahr 2019 wird zum jetzigen Zeitpunkt mit weiterhin hohen Marktaktivitäten gerechnet. Die sich abzeichnende abschwächende Konjunkturentwicklung wird sich nach Einschätzung von NAI apollo erst am Ende des Jahres auf den Lager- und Logistikmarkt in Frankfurt/Rhein-Main niederschlagen, bestenfalls erst im kommenden Jahr. „Vor diesem Hintergrund erwarten wir ein erneut gutes Umsatzergebnis oberhalb des zehnjährigen Mittels von 586.000 Quadratmetern. Weiter fortsetzen wird sich dabei der Trend steigender Marktaktivitäten in den Außenbereichen des Marktgebiets“, so Weyrauch. So rücken infolge des Mangels an geeigneten Bestandsobjekten und bebaubaren Grundstücken immer stärker Standorte außerhalb der traditionellen Logistikgebiete in den Fokus von Entwicklern und Nutzern. „Voraussetzung dafür sind eine gute Verkehrsanbindung sowie passende Flächen zur flexiblen und großflächigen Nutzung“, meint Weyrauch.

Weiterlesen …

NAI apollo: Brexit könnte zur Jahrhundert-Herausforderung für Frankfurter Büroimmobilienmarkt werden

Frankfurt am Main, 16.01.2019 – Gestern Abend hat das britische Parlament den Brexit-Deal, den Premierministerin May mit der Europäischen Union ausgehandelt hatte, mit großer Mehrheit abgelehnt. Die britische Regierung steht nun vor der Herausforderung, eine Lösung zu finden, die den wirtschaftlichen Schaden Großbritanniens im Falle eines Brexit gering hält. Laut Ansicht des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo – Partner der NAI apollo group – führt dies zu einer enormen Verunsicherung für internationale Investoren und Unternehmen. „Eine Einigung mit der EU scheint nicht in Sicht, es könnte zu einem harten Brexit kommen. Vor diesem Hintergrund stellen sich nun zahlreiche internationale Unternehmen insbesondere aus dem Finanzsektor die Frage, ob sie London in Richtung Kontinentaleuropa verlassen sollten. Institutionelle Investoren prüfen eine regionale Umverteilung ihrer Investments. Frankfurt ist in diesem Zusammenhang einer der attraktivsten Standorte. Die Nähe zur EZB und die ausgeprägte Infrastruktur sprechen eindeutig für die Mainmetropole“, erklärt Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo.

„Die durch einen Brexit steigende Nachfrage könnte den Frankfurter Büromarkt vor eine Jahrhundert-Herausforderung stellen“, meint Wende. So sei das Flächenangebot begrenzt. Erst vor wenigen Tagen hat NAI apollo die Entwicklungen des Bürovermietungsmarktes Frankfurt veröffentlicht. Demzufolge beträgt der marktaktive Leerstand nur noch 743.000 Quadratmeter Bürofläche, womit der tiefste Stand seit 2001 erreicht ist. Die Leerstandsquote beträgt somit aktuell 6,5 Prozent. Besonders auffällig zeigt sich der Rückgang an kurzfristig verfügbaren Flächen im Central Business District (CBD). „In einigen Teilmärkten des CBD kann mittlerweile von Vollvermietung gesprochen werden. Betrug die Leerstandsquote u.a. in der Bankenlage 2015 noch 9,5 Prozent, so liegt diese aktuell bei nur noch 2,6 Prozent“, erläutert Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung der NAI apollo group.

Die vollständige Analyse des Frankfurter Bürovermietungsmarktes finden Sie hier: https://www.nai-apollo.de/de/news/details/nai-apollo-buerovermietungsmarkt-frankfurt-feiert-zweitbestes-jahr-innerhalb-der-letzten-15-jahre

 

Weiterlesen …

NAI apollo: Markt für Wohnportfoliotransaktionen 2018 mit zweithöchstem jemals erreichten Transaktionsvolumen

Frankfurt am Main, 14.01.2019 – Nach der Analyse des inhabergeführten Immobilienberatungsunternehmens NAI apollo – Partner der NAI apollo group – endet das Jahr 2018 für den deutschen Markt für Wohnportfolios mit dem zweitbesten je erfassten Umsatzergebnis. Insgesamt summiert sich das gehandelte Transaktionsvolumen auf 18,6 Mrd. Euro, was ein Plus im Vergleich zum Vorjahr von 18,5 Prozent bedeutet. 137.400 Wohneinheiten wechselten dabei in den vergangenen zwölf Monaten den Eigentümer (+4,2 Prozent zu 2017). Das Rekordjahr 2015 (23,9 Mrd. Euro und 354.000 Einheiten) bleibt aber unerreicht. Das sehr gute Jahresergebnis 2018 wird dabei vor allem von einem starken ersten Halbjahr getragen (11,1 Mrd. Euro). Die vergangenen drei Monate haben mit 4,1 Mrd. Euro zum Jahresresultat beigetragen, womit sie das drittstärkste Quartal im Jahresverlauf bilden. „Das Niveau, auf dem wir uns bewegen, bleibt nach wie vor historisch hoch. Erneut fanden Übernahmen und große Portfoliokäufe statt, wenngleich das Angebot abgenommen hat“, erklärt Andreas Wende, Geschäftsführer von NAI apollo.

Unternehmensübernahmen und hochpreisige Portfoliokäufe treiben Transaktionsvolumen

Das Marktgeschehen wurde entsprechend von mehreren Großverkäufen geprägt. So wurden unter anderem zwei große Unternehmensübernahmen erfasst: Im ersten Quartal 2018 übernahm die Vonovia die Buwog für rund 2,9 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal übernahm Adler Real Estate 70 Prozent der Anteile an Brack Capital Properties für rechnerisch 700 Mio. Euro. Hervorzuheben sind zudem der Kauf des Century-Portfolios mit über 3.200 Einheiten für rund 740 Mio. Euro durch die dänische Pensionskasse PFA (Q3) und der Erwerb eines Projektportfolios mit Mikroapartmentanlagen für 670 Mio. Euro durch Corestate Capital für den Dachfonds der Bayerischen Versorgungskammer (Q1). „Investoren werden immer häufiger in den Bereichen der Mikroapartments, Studentenwohnungen und im Neubausektor aktiv. Das führt zu einem zusätzlichen Anstieg des durchschnittlichen Preisniveaus“, so Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der NAI apollo valuation & research GmbH. Im Rahmen von Forward Deals wechselten 2018 Wohnimmobilien für 5,1 Mrd. Euro den Eigentümer. Dies stellt eine Steigerung von 0,9 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr dar und erhöht den Marktanteil von Projektentwicklungen auf 27,5 Prozent (2017: 4,2 Mrd. Euro / 26,8 Prozent-Anteil). Hinzu kommen weiter anhaltende Preisanstiege bei Bestandswohnungen. Insgesamt führten diese Entwicklungen zu einer Erhöhung des durchschnittlichen Wohnungspreises von 14,3 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Schnitt wurden 2018 somit 136.000 Euro pro Wohneinheit gezahlt.

Portfolioankäufe über 100 Mio. Euro dominierendes Größensegment

Bei Differenzierung nach Größenklassen zeigen alle sechs von NAI apollo ausgewiesenen Größensegmente im Jahresvergleich einen Anstieg des gehandelten Volumens. Das Transaktionsvolumen in den vier Klassen „unter 100 Mio. Euro“ summiert sich dabei auf 8,7 Mrd. Euro bzw. einem Marktanteil von 47,2 Prozent. Die Zunahme im Vorjahresvergleich reicht hier zwischen 27,3 Prozent („50 < 100 Mio. Euro“) und 83,3 Prozent („< 10 Mio. Euro“). Den größten Schritt haben allerdings die Großdeals gemacht. „Aufgrund der Übernahmen und Großankäufe im Jahresverlauf wird über die Hälfte des Transaktionsvolumens mit 9,8 Mrd. Euro in den Transaktionsklassen ‚über 100 Mio. Euro‘ erreicht. Dies ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zu 2017. Transaktionen ‚über 500 Mio. Euro‘ stellen dabei mit 5,0 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 27,0 Prozent das stärkste Einzelsegment dar“, so Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung der NAI apollo group.

Börsennotierte Unternehmen stärkste Käufer, Projektentwickler aktivste Verkäufer

Aktivste Käufergruppe sind wie in den Vorjahren - mit Ausnahme des Jahres 2016 - die „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit einem Ankaufsvolumen von 5,6 Mrd. Euro (30 Prozent-Marktanteil). Damit konnten sie ihr Volumen im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 1,3 Mrd. Euro steigern“, so Kanzler. Zweitstärkste Käufer sind die „Offenen Immobilienfonds / Spezialfonds“ mit einem Ankaufsvolumen von 3,8 Mrd. Euro bzw. einem Anteil von 20,2 Prozent (+0,1 Mrd. Euro). Darauf folgen „Versicherungen / Pensionskassen“. Gegenüber dem Vorjahr konnte diese Gruppe ihr Ankaufsvolumen von 0,8 Mrd. Euro auf nun 2,4 Mrd. Euro verdreifachen.

Auf Verkäuferseite stellen erneut die „Projektentwickler / Bauträger“ im Jahr 2018 die aktivste Gruppe mit einem Verkaufsvolumen von 5,9 Mrd. Euro und einem Marktanteil von 31,5 Prozent am Gesamtvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr (6,0 Mrd. Euro) hat sich ihr Verkaufsvolumen damit allerdings leicht verringert. Zweitstärkste Verkäufergruppe sind die „Immobilienaktiengesellschaften / REITs“ mit Verkäufen von 4,6 Mrd. Euro (24,6 Prozent-Anteil). Das sind 3,6 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Danach folgen die „Immobiliengesellschaften“ sowie „Assetmanager / Fondmanager“ mit rund 1,8 Mrd. Euro bzw. 1,7 Mrd. Euro.

Deutsche Investoren mit erneuten Zugewinnen

Nachdem im Jahr 2016 die Bedeutung internationaler Investoren zugenommen hatte, nahm diese in den beiden Folgejahren wieder kontinuierlich ab. So haben deutsche Käufer ihr Volumen in 2018 erneut um 9 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro steigern können, womit diese nun einen Marktanteil von 81,4 Prozent auf sich vereinen (2017: 11,4 Mrd. Euro / 72,5 Prozent-Anteil). Das Investitionsvolumen der ausländischen Kapitalgeber ist demgegenüber auf 3,5 Mrd. Euro gesunken (2017: 4,3 Mrd. Euro). „Hierfür kann allerdings nicht ein fehlendes Investitionsinteresse als Grund herangezogen werden. Vielmehr bekommen inländische Investoren letztlich einfach häufiger den Zuschlag“, begründet Mergen.

Weiterhin hohe Marktaktivitäten erwartet, 2018er Ergebnis bleibt aber unerreicht

Für das Jahr 2019 ist zum jetzigen Zeitpunkt eine positive Prognose zu stellen. „Zwar wird sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zu den Vorjahren abschwächen, es ist aber nicht mit einem sprunghaften Konjunkturabschwung oder signifikanten Zinsveränderungen zu rechnen. Zudem bleibt die Nachfrage nach Wohninvestments weiterhin hoch. Die Rahmenbedingungen sind somit weiterhin als gut zu bewerten“, so Mergen. Auch im neuen Jahr sind größere Portfolioverkäufe wahrscheinlich. Parallel wird sich das Angebot an potenziellen Wohninvestmentmöglichkeiten aber verknappen. Infolgedessen werden aus den Vorjahren bereits bekannte Trends anhalten. So erwartet NAI apollo einen weiteren allgemeinen Preisanstieg für Wohneigentum sowie eine erneute Zunahme von Projektentwicklungen am Verkaufsvolumen. „Vor diesem Hintergrund sind für 2019 erneut hohe Transaktionsaktivitäten zu prognostizieren. Das Umsatzresultat wird allerdings aller Voraussicht nach das aktuell erzielte Ergebnis nicht erreichen“, so Mergen.

 

Weiterlesen …

Anke Fischer verstärkt apollo valuation & research

Frankfurt am Main, 08. Januar 2019 – Anke Fischer (43) ist seit Anfang Januar 2019 „Associate Director“ der apollo valuation & research GmbH. In dieser Funktion ist sie für Wertermittlungen nach deutschen und internationalen Standards in der Bewertungs- und Marktforschungsgesellschaft der NAI apollo group zuständig. Fischer ist seit über 15 Jahren auf dem Gebiet der Immobilienbewertung tätig und arbeitete bis Dezember 2018 für die KENSTONE GmbH sowie zuvor knapp sieben Jahre für die Jones Lang LaSalle GmbH. Sie besitzt die Qualifikationen CIS HypZert (F) und MRICS und ist zudem Dipl.-Geographin sowie Dipl.-Immobilienökonomin (ADI). Im Valuation-Team arbeiten somit vier Mitarbeiter/innen mit HypZert (F)-Zertifizierung.

„Wir freuen uns, dass wir mit Anke Fischer eine gleichermaßen erfahrene wie hochausgebildete Mitarbeiterin gewinnen konnten. Somit halten wir das Qualifikationsniveau in unserem sehr erfahrenen Team auch weiterhin hoch, um die bestmöglichen Leistungen für unsere Kunden zu erbringen", erklärt Stefan Mergen, geschäftsführender Gesellschafter der apollo valuation & research GmbH.

Weiterlesen …